Eine feste Größe in der Gründerlandschaft Vor acht Jahren trat NUK in die Fußstapfen des "Massachusetts Institute of Technology MIT" in Boston und initiierte den ersten Businessplan-Wettbewerb im Rheinland. Was bereits als Erfolg begann - im ersten Jahr stiegen 148 Gründer in 77 Teams in den Wettbewerb ein - hat sich längst als feste Größe in der Gründerlandschaft etabliert. Im achten Businessplan-Wettbewerb wurde eine Rekordbeteiligung erreicht. Insgesamt 379 Teilnehmer legten der Jury während dieses Wettbewerbs 228 Konzepte vor: so viele wie nie in der Verbandsgeschichte. Dieses Ergebnis spiegelt wider: Die ABCD-Region Aachen-Bonn-Cologne-Düsseldorf überzeugt Gründer als Standort für innovative Unternehmen. Bestnoten für die Region Auf der Suche nach dem geeigneten Standort haben es Startups nicht immer leicht. Neben harten Standortfaktoren spielen auch die Wohn- und Lebensqualität eine wichtige Rolle. Natürlich wird die Wahl des Firmensitzes auch maßgeblich durch Faktoren wie das lokale Marktpotenzial, den Zugang zu qualifizierten Mitarbeitern und das allgemeine Gründungsklima der Region beeinflusst. Der Raum Köln-Bonn-Aachen-Düsseldorf bietet Gründern ein attraktives Umfeld. Dies belegt auch die REM-Studie ("Regionaler Entrepreneurship Monitor) der Universitäten Köln und Lüneburg, die Köln weiterhin eine hohe Gründungsquote sowie überdurchschnittliche Gründungsaktivitäten und Gründungskompetenz bescheinigt. Beschäftigungsmotor Seit dem ersten Wettbewerb, den NUK im November 1997 ausschrieb, sind aus den teilnehmenden Teams 663 Unternehmen hervorgegangen. Dass es sich bei diesen jungen Unternehmen um innovative und wachstumsstarke Branchen handelt, belegt die Zahl von 3062 geschaffenen Arbeitsplätzen. Noch ein Jahr zuvor beschäftigten die ehemals von NUK betreuten Gründer in 531 Firmen 2680 qualifizierte Mitarbeiter. Meilensteine erreicht Die Mehrheit der erfolgreichen Firmenchefs gab an, die einstmals ins Auge gefassten Ziele und Meilensteine größtenteils verwirklicht zu haben. Stets spielte der Businessplan eine entscheidende Rolle bei der Beschaffung von Fremd- oder Eigenkapital. Bei der Wahl der geeigneten Rechtsform entschieden sich rund 46 Prozent aller Gründer für eine GmbH oder eine GmbH & Co. KG. 26 Prozent aller Jungchefs arbeiten als Einzelunternehmer. Doch (noch) nicht Viele ehemalige Teilnehmer, die Ihr entworfenes Konzept bisher noch nicht umsetzten, haben ihre ursprüngliche Idee, eine eigene Firma zu gründen, noch nicht ad acta gelegt. Andere haben die Gründungsidee komplett verworfen. Die Motive dafür, doch nicht zu gründen, sind vielfältig: Von der Schwierigkeit, genügend Kapital zu akquirieren, um die Firmengründung voranzutreiben, bis hin zu dem Anliegen, die Gründungsidee noch zu optimieren, reicht die Palette der Gründe. Überdurchschnittlich zufrieden zeigten sich die ehemaligen Wettbewerbsteilnehmer in der Retrospektive mit den Hilfestellungen, die während der Wettbewerbe geleistet wurden. Als besonders hilfreich wurden die Beratungsgespräche auf den Meetings und die schriftlichen Feedbacks der Gutachter eingeschätzt. Wer soll das bezahlen? Eine Untersuchung zum Thema "Gründungsfinanzierung" im vergangenen Jahr zeigte, dass sich von den bereits gegründeten Unternehmen zwei Drittel in der Anfangsphase durch privat eingesetztes Eigenkapital finanzierten; jeder elfte Gründer nutzte Fremdkapital von Kreditinstituten oder kam in den Genuss öffentlicher Fördermittel. Die meisten der befragten Gründer sahen für die kommenden Jahre ein noch nicht voll ausgeschöpftes Wachstumspotenzial, allerdings beklagten vor allem Gründer der Bereiche LifeScience und IT die Schwierigkeiten bei der Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter. Großes Interesse bekundeten auch im diesjährigen Wettbewerb die Jungunternehmer an einem Engagement im NUK-Alumni-Club, der seit Januar 2002 die Betreuung der erfolgreichen Gründer auch nach dem Businessplan-Wettbewerb sicherstellt.
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